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Gedanken zur Jahreslosung

 

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“
Markus 9,24

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“, so die Worte aus dem Markusevangelium, die uns durch die Tage des Jahres begleiten.
Und: wie hältst du es mit dem Glauben? Woran glaubst du? Ist dein Glaube fest oder kommen hin und wieder Zweifel auf?
Glauben, das ist nicht etwas annehmen oder vermuten, zu glauben ist eine Gabe und eine innere Haltung. Oder wie sehen Sie das? In diesem Jahr werden wir uns mit dem Glauben auseinandersetzen. Ich freue mich, mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen!

 Eine Glaubensgeschichte:

Eines Nachts hatte ich diesen Traum: Ich ging mit Gott, meinem Herrn, am Strand entlang. Vor meinen Augen zogen Bilder aus meinem Leben vorüber, und auf jedem Bild entdeckte ich Fußspuren im Sand. Manchmal sah ich die Abdrücke von zwei Fußpaaren im Sand, dann wieder nur von einem Paar. Das verwirrte mich, denn ich stellte fest, dass immer dann, wenn ich unter Angst, Sorge oder dem Gefühl des Versagens litt, nur die Abdrücke von einem Fußpaar zu sehen waren. Deshalb wandte ich mich an den Herrn: „Du hast mir versprochen, Herr, du würdest immer mit mir gehen, wenn ich dir nur folgen würde. Ich habe aber festgestellt, dass gerade in den Zeiten meiner schwierigsten Lebenslagen nur ein Fußpaar im Sand zu sehen war. Wenn ich dich nun am dringendsten brauchte, warum warst du dann nicht für mich da?“ Da antwortete der Herr: „Immer dann, wenn du nur ein Fußpaar im Sand gesehen hast, mein Kind, habe ich dich getragen.“ (M. Fischback-Powers)

Bleiben Sie auf dem Weg mit Gott! Folgen Sie ihm! Er wird bei Ihnen sein und Sie zur rechten Zeit tragen.

Ich wünsche uns den Glauben, aus dem wir Kraft Zuversicht und Lebensmut schöpfen an allen Tagen.

Herzlichst Ihr und euer
Pfarrer und Superintendent Thomas Tutzschke